Wir bieten Einkaufshilfe

Die Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist bietet folgende Einkaufshilfe an.

Wenn Sie selbst nicht einkaufen können, melden Sie sich unter der Nr. 0162 371 95 40

Giesela Hörster wird Ihre Wünsche aufnehmen. Die „Helping Hands“ werden einkaufen und Ihnen die Ware vor die Tür legen. Wenn Sie es wünschen wird  jeden Tag bei Ihnen nachgefragt, ob Sie etwas brauchen.

Die „Helping Hands“ sind junge Männer der Flüchtlinge, die in unserer Stadt leben. Sie werden den Hol- und Bringdienst übernehmen. Sie wollen einfach helfen. Sie sprechen Deutsch und haben ein Auto.

 

Um sicher zu sein, dass Sie keinen Gaunern in die Hände fallen, rufen Sie die Nummer:

Telefon: 0162 371 95 40

der Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist an.

 

Jeden Tag von 10.00 bis 12.00 Uhr ist das Telefon besetzt. 

Hier meldet sich Giesela Hörster und nimmt Ihre Wünsche entgegen.

 

  1. Schreiben Ihre Anschrift und Ihre Telefon Nr. auf den Einkaufszettel
  2. Dann notieren Sie Ihren Einkaufsbedarf auf dem Zettel
  3. Überschlagen Sie, was die Ware kosten könnte und legen das Geld in eine Plastiktüte (Gefrierbeutel)
  4. Nun legen Sie den Zettel und das Geld in eine Einkaufstasche. Stellen Sie diese vor Ihre Haustür
  5. Unsere „Helping Hands“ holen die Tasche ab und kaufen für Sie ein.
  6. Der Einkauf wird Ihnen mit dem Rückgeld vor die Tür gestellt.
  7. Unser Team arbeitet ehrenamtlich.    
        

Wir wollen nur helfen!

Wenn Sie es wünschen, rufen wir Sie täglich einmal an und fragen, ob Sie etwas benötigen.

Gott schütze Sie!
Ihre Giesela Hörster
Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist SHS
Tel. 0162 371 95 40

Fremde

sind Freunde, die man noch nicht kennt.

Vielen Dank für den Besuch auf der Website der Flüchtlingshilfe Schloß Holte-Stukenbrock! Wir hoffen, dass Sie viele nützliche Informationen auf unserer Website finden. Wir laden Sie ein, sich unserem Engagement für und mit den hier angekommenen Flüchtlingen anzuschließen. Gern informieren wir Sie, um Ihr Bewusstsein für die Probleme der Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zu steigern. Wir hoffen, Sie für eine Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen motivieren zu können. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Sprachschulung

Die Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist unterstützt mit Fördergeldern des Bistums Paderborn Sprachkurse der KBS Bielefeld und der ZFL Schloß Holte-Stukenbrock. Beireits sieben Sprachkurse sind gerade beendet. Auch in der Zeltstadt wurde Unterricht erteilt. Der Lernwille der Menschen ist enorm hoch.

Für Anfang März sind weitere Sprachkurse "Leben in Deutschland" geplant.

Dazu werden ab sofort Anmeldungen entgegengenommen. Tel. 01623719540 (Giesela Hörster).

 

 

Was uns bewegt ...

Klaudia Grunwald, 30, molekulare Biotechnologin
„Die Welt ist schlecht genug, da hat niemand das Recht sie schlechter zu machen.“

Leider reicht das in meinen Augen nicht aus. Wir sollten versuchen sie besser zu machen. Ich habe das Glück in einer Zeit und in einem Land zu leben, in dem weder meine Eltern noch ich einen Krieg erleben mussten. Uns geht es gut! Leider können das nur wenige Menschen von sich behaupten.

Momentan sind zahlreiche Menschen auf der Flucht; Sie haben Furchtbares erlebt, haben für uns wahrscheinlich unvorstellbare Risiken und weiteres Unheil auf sich genommen, um in Frieden leben zu können, bzw. ihren Kindern ein friedliches Leben zu ermöglichen. Wer bin ich, dass ich ihnen das nicht gewähre, bzw. ihnen dabei NICHT helfe?

Ja, es fehlt an allen Ecken und Enden an Infrastruktur und guter Kommunikation, aber genau da kann meiner Meinung jeder eingreifen und helfen. Wir alle wollen doch ein friedliches Miteinander, dazu gehört aber beim Zusammentreffen von verschiedenen Kulturen und Sprachen eine gute Kommunikation und zwar nicht nur auf verbaler Ebene sondern viel mehr auf kultureller Ebene. Daher ist es in meinen Augen so wichtig, dass wir die Menschen willkommen heißen und aufnehmen, so dass sie unsere Kultur und Sprache kennen lernen können, und wir auch ihre Kultur kennen- und verstehen lernen. Nur so können sie sich selber so schnell wie möglich eine eigene Existenzgrundlage schaffen.

„Hilf mir es selbst zu tun“ ist eine Grundlage von Montessori zur Erziehung von Kindern. Ich denke, wenn wir das schaffen, und es schaffen diese Menschen möglichst schnell in unsere Gemeinde zu integrieren, haben wir alle wahnsinnig viel davon.